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E-Mobilität

E-Mobilität

Die E-Mobilität wird heute von vielen Leuten gefeiert wie auch von Ihren Widersachern verteufelt. Elektrofahrzeuge sind angeblich nicht sauber, zu teuer, die Reichweiten sind zu gering, die Batterien halten nicht lange, brennen leicht und müssen teuer entsorgt werden.
Alle Mythen und angeblichen Nachteile wurden in den letzten Jahren zu oft widerlegt und sogar etablierte Hersteller, die die größten Gegner von Elektrofahrzeugen waren, haben Studien vorgelegt, die E-Autos sehr gut dastehen lassen. Grundsätzlich bieten Elektrofahrzeuge folgende Vorteile:

  • Umweltschonend
    • geringe Schallemissionen
    • kine Abgase (CO2 oder NOX)
    • kein Verbrauch von Öl, Benzin und Diesel
  • Lange Lebensdauer
  • Wertstabilität
  • Unabhängigkeit / Freiheit
  • Geringere Gesamtkosten

Der einzige geltende Nachteil, der durch neuere Akkutechnologien immer mehr reduziert wird, sind die „längeren“ Ladezeiten. Dieser Nachteil wird durch Schnellladefähigkeiten und eine Anpassung des eigenen Nutzungs- / Ladeverhalten bereits heute schon kompensiert.

In dem Beitrag von Michael von Hohnhorst auf https://medium.com sind die Energiebilanzen von Verbrennungsmotorren, Brennstoffzellenfahrezgen und Elektrofahrzeugen sinnbildhaft berechnet worden.

Energiebilanzen verschiedener Fahrzeugantriebe

Die Zahlen wurden teilweise optimistisch angenommen, zeigen jedoch sehr gut die Tendenz. Es ist ersichtlich, dass das batterieelektrische Fahrzeug wegen seiner hohen Effizienz ökologisch wie auch ökonomisch unschlagbar ist.

Im Folgenden gehen wir etwas detaillierter auf die Vorteile ein.

Ressourcenschonung

Es werten für den Betrieb eines Elektrofahrzeuges keine „Kraftstoffe“ oder Flüssigkeiten benötigt. Verbrennermotoren verbrauchen Benzin, Diesel, Motoröl, Getriebeöl und Ad-Blue Zusätze zur Abgasaufbereitung.

Alle Baugruppen eines BEV´s (Battery electric vehicle) sind geschlossene Systeme. Es wird nichts in die Umwelt ausgestoßen. In Katalysatoren von Benzin- und Dieselfahrzeugen sind sehr wertvolle Seltene Erden wie Platin, Rhodium, Cer, Lanthan und Yttrium verbaut. Diese werden durch die heißen Abgase zum Teil abgebrannt und in die Umwelt ausgeblasen. Nur knapp die Hälfte der Stoffe lassen sich nach einem Autoleben recyceln. Der Rest bleibt unwiederbringlich verloren.

Bei Laden mit regenerativen Energiequellen wird die beste Ressourcenschonung erreicht. Wind- und Photovoltaikanlagen sind die besten und günstigsten Energiequellen und sollten auch zum Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden.

Öl ist zu wertvoll und endlich um es zu verbrennen.

Umweltschonung

Ein BEV emitiert keine Abgase und weniger Lärm. Aufgrund seiner Effizienz werden deutlich weniger Ressourcen für den Betrieb  benötigt. Weiterhin gibt es weniger Bauteile die mechanisch belastet werden und somit auch nicht kaputt gehen können. Für die Herstellung werden deutlich weniger Komponenten und auch weniger Energieeinsatz benötigt.

Einzig die Herstellung der Akkus benötigt vergleichsweise viel Energie und emittiert viel CO2 die durch den CO2-armen Betrieb kompensiert werden müssen. Viele Akkuhersteller produzieren ihre Akkus bereits heute mit regenerativen Energien. Dadurch wird der CO2 „Rucksack“ deutlich verkleinert.

Für die Ölförderung wird viel Energie und Aufwand betrieben. Nur ein Bruchteil der Energie im Öl wird wirklich für die Mobilität eingesetzt. Der größte Teil wird als Wärme an die Umgebung abgegeben. Viel schlimmer ist jedoch der CO2 und NOX Ausstoß.

Das schlimmste jedoch bei dem Nutzen von Öl ist die Tatsache, dass es regelmäßig zu Unfällen kommt und dadurch ganze Landstriche und Lebensräume für Tiere vernichtet werden.

Lange Lebensdauer

Anders als von vielen Leuten behauptet halten heutige Li-Ionen Akkus sehr viele Ladezyklen. Hersteller wie Tesla gibt eine Zyklenzahl von 1.500 an. Erst dann sinkt die Akkukapazität auf 80%. Der Akku kann danach getauscht und als Hauspufferspeicher verwendet werden. Entsorgt oder Recycelt muss dieser noch lange nicht. 1.500 Zyklen entsprechen einer Fahrleistung einer Renault ZOE von ca. 450.000 km mit einer hohen Reichweite von 300 km. Ein durschnittliches Verbrennerautoleben entspricht nach mobile.de 200.000 km. Ab dann steigen die Kosten für Reparaturen des Verbrennungsmotors drastisch.

Wertstabilität

Moderne Elektrofahrzeuge weisen einen geringeren Wertverlust über die Lebensdauer als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor auf. Dies liegt zum einen an dem Akku selbst, da dieser die wertvollste Komponenten darstellt und zum anderen durch die niedrigere mechanische Belastung des Antriebsstranges. Es treten kaum teure Reparaturen auf bzw. sind keine zu Erwarten.

Unabhängigkeit und Freiheit

Man ist nicht mehr den großen Konzernen und Werkstätten hilflos ausgeliefert. Der Strompreis schwankt nicht so stark und ist nicht vom Ölpreis abhängig. Man kann sich seinen eigengen „Treibstoff“ über eine PV-Anlage „herstellen“. Man kann überall laden. Ob Zuhause, öffentliche Schnellladesäule, Hotel oder Arbeitsstätte, man hat die absolute Freiheit und muss keine Tankstelle anfahren und deren Preise akzeptieren.

Geringere Kosten

Die Betriebskosten sind um ein vielfaches geringer als für ein Fahrzeug mit Verbrennungsfahrzeug. Die Kosten für Reparaturen und Wartung der Antriebskomponenten sind nahezu vernachlässigbar.

  Renault ZOE Renault Clio
Verbrauch auf 100km 15 kWh 7 l Benzin
Preis Strom/Benzin 0,29 €/kWh 1,385€/l
Kosten pro 100km 4,35 € 9,7 €

Beide Fahrzeuge sind in der selben Klasse. Die Verbrauchswerte sind www.spritmonitor.de entnommen. Die Preise für Strom und Benzin sind Schwankungen unterworfen. Die Kosten für den Strompreis lassen sich mit einer eigenen PV-Anlage gegen 0 € drücken. Das ist mit Benzin, Diesel oder Wasserstoff nicht möglich.

 

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